Das Carrom-Spiel, 

eine Art "Finger-Billard", wird hauptsächlich in Asien gespielt und ist in den letzten 100 Jahren zum Lieblingsspiel in Indien, Burma, Sri Lanka und Jemen geworden.
Die Meinungen über die Herkunft des Spiels gehen auseinander; wahrscheinlich aber ist diese einfache Art von Pool-Billard zuerst bei den Ägyptern und in Äthiopien bekannt gewesen.

In Indien spielen über 200 Millionen Menschen Carrom. Zuhause, in der Natur und auf Märkten, zum Zeitvertreib und als Gesellschaftsspiel. Seit 1925 ist Carrom ein Nationaler Turniersport in Indien und Sri Lanka wo Nationale Meisterschaften ausgetragen werden. Auf diesem hohen Niveau wird auf perfektes Spielmaterial und turnierfähige Regeln geachtet.
Kennt man einmal die Regeln, sind Anspiel und "Schlagabtausch" spannend wie ein 2-Stunden-Tennismatch. Taktik und Nervenstärke zeichnen den guten Spieler aus.

Die westliche Welt kennt Carrom noch relativ wenig, doch bestehen Carrom-Clubs in Deutschland, Holland, Dänemark, den USA, in Australien,in der Schweiz und natürlich in Österreich. In der Schweiz und in der Bundesrepublik Deutschland existieren zudem Nationale Vereinigungen.